Am Montag konnte man zwischen verschiedenen Workshops auswählen. Trommeln und Wachsfackeln herstellen waren fraglos die beliebtesten Workshops. Ebenfalls konnte man Indianerschmuck kreieren, ein echtes Regenrohr, einen Wurfball oder ein dekoratives Huhn basteln.
Der Dienstag begann wie jeder Nachmittag mit einem gemeinsamen Programm. Die Kinder lernten Lieder, sahen als Puppentheater Geschichten aus dem Stamm der Dakota-Indianer und hörten was Mister KLÄX - ein Indianerkind, das bei uns lebt - so erlebt hat. Täglich gab es auch Kleingruppen, in denen das Thema und auch der Kontakt zu den Kindern vertieft werden konnte und Spiele gemacht wurden.
Der Mittwoch war ein ganz spezieller Tag: Zuerst machten sich alle Indianer nach dem Zvieri auf den Weg in den Wald um dort auf Indianerart Popcorn zu machen. Der Regen machte genau in dieser Zeit eine Pause, so dass die Kinder nicht pflotschnass zurückkamen. Gott sei Dank!
Ab 17.30 Uhr wurden die Eltern erwartet. Nach einem kurzen Programm, in dem ein bisschen über die bisherige Woche berichtet wurde, hatten die Eltern mit den Kindern einen Postenlauf zu bewältigen. Die Kinder durften ihren Eltern eine Kriegsbemalung verpassen, barfuss über Moos, Holzschnipsel und andere Materialien gehen, die Indianer-Zeichensprache lernen oder zu Trommelmusik Indianertänze üben. Natürlich gab es auch Verpflegung. Trotz Regen war die Stimmung gut – Indianer sind schliesslich "wasserfest".
Am Donnerstag fanden zum dritten Mal die Workshops statt.
Der anhaltende Regen am Freitag überzeugte auch die wetterharten Indianer – statt der geplanten Spiele draussen wurde drinnen gespielt. Zum Abschluss gab es einen KLÄX-Ballon gefüllt mit Gas.
Die strahlenden Kinderaugen, die gute Stimmung, die vielen Teilnehmer - wir bleiben dran! Für Programm, Kleingruppen, Workshops, Zvieri, Technik, Kinderhüte für die Kleinen, etc. waren jeden Tag über 50 Mitarbeiter und Helfer engagiert. Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr!
Text // Karin Dittli und Beatrice Schnierl
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